Self-Import vs Dealer-Import (Geiger etc.) - Dodge Challenger

Crazy_Mike76

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Dodge Challenger 5.7 Hemi (perspektivisch)
Hallo liebe Forumsmitglieder*innen,

wie ich ja bereits in meiner Vorstellung habe anklingen lassen, interessiere ich mich für den Erwerb eines Dodge Challengers. Meine bisherige Rechere war relativ ernüchterned, da sich herausgestellt hat, das die meisten online angebotenen Exemplare verunfallte Fahrzeuge sind, die auf die schnelle in Litauen zusammengeschustert wurden und dann für teuer Geld in Deutschland unter die Leute gebracht werden. Jetzt stell ich mir die Frage ob es sich eventuell lohnen kann, das Fahrzeug selbst aus den USA zu importieren bzw. einem Militärangehörigen der verbliebenen US-Streitkräfte abzukaufen und dann die notwendigen umrüstarbeiten vorzunehmen? Welche weiteren Kosten kämen dann auf mich zu oder lohnt der Aufwand nicht und sollte mich dann gleich an Geiger und Co. orientieren?

Vielen Dank. VG Moe
 
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uscarfreak

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Hallo Moe,
gibt es keinen für dich passenden Challenger bei einem der bekannten Händlern? (Geiger; Steppe ASAP)
Alles andere wäre für mich ein No-Go. Umbauen und Selbstimport treibt doch den Preis extrem in die Höhe.
Auch wenn der Dollar i.M. verlockend gut für uns da steht.
 

Ace

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Eigenimport klingt zwar erst mal preiswert. Aber das Problem ist, dass man die Katze im Sack importiert. Zunächst muss man die ganzen TÜV relevanten Dinge umrüsten, wie die Lichter. Meist beinhaltet dass, das man die Rücklichter öffnen muss, was ich als Laie wirklich nicht selber machen würde. Zumal ein Ersatzteil, wenn was schiefläuft, ja nicht gerade günstig ist.

Das größte Problem ist aber die Fahrgeräuschlautstärke. Denn auch ein Import darf die 75db bei voller Beschleuigung bei 50km/h nicht überschreiten. Manche Händler haben da super Lösungen, dass sie einfach per Software entsprechend die Klappen steuern, sodass man sonst den vollen Sound hat aber die Werte eingehalten werden - Anders lösen dass die Herstellern bei direkten EU Modellen ja auch nicht.
Deswegen kann der GT500 vom @Goedi von Geiger so geil klingen, oder @FUW 5.0 Hellcat von Steppe hat auch noch den brachialen Originalsound. Ich habe dagegen auch schon genug Hellcats, ZL1s und Co gehört, die am Ende den kompletten Sound gedämpft bekommen haben, damit sie eben zulassungsfähig sind. Das ganze ist dann mega enttäuschend, wenn man so viel Power hat und der Sound ist noch schlechter als beim Serien 2015er Mustang GT
 

Crazy_Mike76

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Dodge Challenger 5.7 Hemi (perspektivisch)
Erstmal vielen Dank an alle für das Feedback, ich habe zwischenzeitlich mal ein paar Händler angeschrieben um weitere details zu den angebotenen Fahrzeugen zu erhalten. Der Eigenumport waere max. Plan „C“, die Präferenz liegt eindeutig darin die Spreu vom Weizen zu trennen und dann online zuzuschlagen 😊
 

TomDK

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Ich kenne ja den finanziellen Hintergrund nicht, habe mich voriges jahr um die Zeit auch mit dem Thema rumgeschlagen.
Letztlich ist es ein Neuwagen geworden.
Ich würde zumindest nach einem Gebrauchten aus D suchen, das Risiko mit Litauern, Unfallwagen, etc, pp war mir persönlich zu hoch.
Der Import eines Neuwagen war auch verlockend, aber Organisation, Kohle "kabeln", Ärger bei der Zulassung, europäische papiere .... nee, dann lieber was mehr ausgeben und die Karre angemeldet übergeben bekommen , mit kleinem Nummernschild.
Jetzt die gute Nachricht, für dich vielleicht auch schlecht: Challenger sind relativ wertbeständig. Sie verlieren natürlich mit jedem Kilometer auch an Wert aber nicht so brutal wie unsere 0815 Karren.

Viel Erfolg !! Da findet sich schon was !
 

Crazy_Mike76

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Dodge Challenger 5.7 Hemi (perspektivisch)
Moin,

ich habe versucht mich in den letzten tagen ein wenig in die Materie einzulesen, und hab auch gleich mal n paar Händler angerufen um Fragen zur historie zu platzieren. Leider haben sich meine befürchtungen bewahrheitet, wirklich jedes Fahrzeug (Kostenbereich ab 31k) hat den Umweg über Litauen genommen. Erst bei den Fahrzeugen jenseits der 43-45k Grenze beginnen die Dinger sauber zu werden.

Auch wenn die Händler sehr auskunftsfreudig waren und ich nicht dass Gefühl hatte das mit info hinter dem Berg gehalten wurde bzw. mir versichten, dass die Fahrzeuge in Litauen fachmännisch instangesetzt wurden, denke ich nicht dass ich das Risiko eingehen und mein Geld in einen Ex-unfaller investieren.

Ich hatte den Chally bisher nicht als DD eingeplant aber nun ziehe ich es ernsthaft in Erwägung da 43-45k kein pappenstiel sind.
Wie sind denn Eure Erfahrungen, fahrt ihr euren V8 ganzjährig und falls ja worauf sollte man achten bzw. gibt es überzeugende Gründe dies nicht zu tun?

VG Moe
 
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Ace

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Das Problem ist, dass egal was der Händler sagt: Am Ende hat man die Katze im Sack. Wurden die Airbags wirklich ausgetauscht und nicht nur die Elektronik überbrückt? Wird der Motor keine Schäden haben, die erst auf Langzeit ersichtlich werden? Sind alle sicherheitsrelevanten Teile wirklich zuverlässig (z.B. Haubenschloss)? Am Ende ist das ja schon ein Auto, mit dem man auch mal 200+ fahren wird, da spielt man mit seinem Leben, wenn am Auto irgendetwas nicht passt.

Bin beim Challenger jetzt nicht so ganz sicher, wo die Preise für seriöse Gebrauchtwagen liegen, werde mal ein wenig stöbern :unsure:
 

Crazy_Mike76

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Das Problem ist, dass egal was der Händler sagt: Am Ende hat man die Katze im Sack. Wurden die Airbags wirklich ausgetauscht und nicht nur die Elektronik überbrückt? Wird der Motor keine Schäden haben, die erst auf Langzeit ersichtlich werden? Sind alle sicherheitsrelevanten Teile wirklich zuverlässig (z.B. Haubenschloss)? Am Ende ist das ja schon ein Auto, mit dem man auch mal 200+ fahren wird, da spielt man mit seinem Leben, wenn am Auto irgendetwas nicht passt.

Bin beim Challenger jetzt nicht so ganz sicher, wo die Preise für seriöse Gebrauchtwagen liegen, werde mal ein wenig stöbern :unsure:
sorry, habe meinen post und die fragestellung etwas angepasst 😊
 

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Es sind natürlich auch Leute mit ihren Amis daily unterwegs und am Ende ist es wohl auch die Frage wie viele km man im Jahr fährt, ob das Sinn macht oder nicht.
Wenn ich mich nicht täusche hast du aber ne Frau und zwei Kinder und da nen Coupé als daily zu fahren halte ich persönlich für mich nun für keine schlaue Idee. Ich hatte nen Charger und trotz des großzügigeren Platzangebots wäre die tägliche Nutzung, vor allem bei Nässe und Eis und Schnee, nicht in Frage gekommen.
Erstens konnte ich den 6,4L V8 niemals unter 16L/100 fahren, egal wie viel Mühe ich mir gegeben habe, zweitens machte das Fahren bei schon der geringsten Pfütze auf der Straße überhaupt keinen Spaß. Man musste so höllisch aufpassen, weil das esp auch mehr so eine Alibi Funktion hatte, wenn es eingegriffen hat, wäre es schon bei weitem zu spät gewesen. Und drittens kostete der Dodge fast 600 Euro Steuer und 1000 Euro Versicherung auf 35% im Jahr. Aus dem Grund war er Saison von 4 bis 10 (6000km) angemeldet und dazu halt noch ein daily.

Man kann zb so nen Ami kaufen und sich nebenbei nen günstigen hybrid leasen. Inzwischen gibt es dank Umweltprämie zb nen Cupra Leon hybrid für 150 Euro ohne Anzahlung mit 10k km und für 24 Monate. Steuer kostet der nix und Versicherung ist günstig. Wenn nun tatsächlich der sprit wieder jenseits die 1,50 klettert, hat man allein durch den niedrigen Verbrauch die Kohle für die Miete wieder raus. ;)
 

TomDK

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Sehr passend beschrieben ...
Ich fahre den Challenger als Dayli etwa 10.000 Kilometer im Jahr. Bei Schnee ist der Beetle Cabrio meiner Frau darn da ich keine Lust hatte 4K für Winterräder hin zu legen.
Bei 10 TKM lohnt eine Gasanlage nicht, entsprechend darf ich halt beim bezahlen an der Tanke nicht nachdenken ;-)
Mein Verbrauch liegt auch bei 14 bis 16 Litern im Schnitt. Bei 1,50 der Liter .... naja ....

Vorher hatte ich nen 300C als SRT mit Anhängerkupplung für den Notfall, das fällt beim Challi weg und wenn es mal was Größeres zu bewegen gibt ist immer Mietwagen oder Papas Cheynne angesagt. Für Familie ist es sicher kein Geschenk sich hinten in den Chally zu zwingen.

Also prüfe wer sich binden will ....
 

Slowhand

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Ich lasse meinen Mustang grundsätzlich ganzjährig angemeldet.
Grund: Die milden Winter hier bei uns bieten einfach zu oft Gelegenheit, auch mal einen Ausritt zu machen. Wäre dann das Pony abgemeldet, täte mir das in der Seele weh.

Bei Eis und Schnee würde ich den V8 allerdings nicht bewegen wollen.
Da greif ich dann auf mein "Winterauto" (Kleinwagen mit TÜV für nen Tausender) zurück.

Fairerweise sei noch erwähnt, dass wir nur zu zweit sind und ich in Kürze den Ruhestand antrete. Somit fällt der Arbeitsweg schonmal flach.

Ob V8 als Daily oder nicht ist imho eine Kombi aus Geldbeutel, Fahrprofil und Familienstand.
 

Crazy_Mike76

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vielen Dank für die Kommentierung, die sicherlich hilfreich für meine Entscheidung sein werden. Nach dem aktuellen Stand meiner Überlegungen, werd ich mir wohl doch einen soliden DD zulegen und den Chally lediglich als 2. Wagen (bei gutem Wetter) nutzen bzw. ich greife zum Duango und fahre diesen saisonübergreifend als DD. Das jedoch hätte zur Folge, dass ich schweren herzens auf den Chally verzichten müsste. 😔 Es ist so schwer vernünftig zu bleiben, ich halte Euch über die Entwicklungen auf dem Laufenden... 😎
 
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Slowhand

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Tja, mit der Vernunft ist es wie mit dem Leben: beides ist bzw muss irgendwann zu Ende sein.

"Träume nicht Dein Leben - lebe Deinen Traum."
 

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@Crazy_Mike76 Die Frage ist denke ich ob du den Platz, den ein Durango im Vergleich zum Challenger hat, tatsächlich brauchst. Im Challenger kann sogar ich mit ca 1,90m gut hinten sitzen. Kofferraum ist auch im Vergleich zu Mustang oder Camaro gigantisch. Für unsere Verhältnisse ist der halt auch schon eine wirklich große Limo.
 

uscarfreak

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fand den Challenger immer super, Platz wie in ner E-Klasse, und in den Kofferraum passen
locker 3 große Reisekoffer! Unsere ca. 1,75 große Tochter hatte richtig Platz auf der Rückbank.
Kein Vergleich zu Mustang, geschweige denn Camaro.
Lediglich der auf der AB/Freeway doch sehr brummige Auspuff (SRT) nervte.
 

TomDK

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Ich fühle mich mit 1,87 meter Körpergröße nicht wirklich wohl. Dummerweise hat mir das Schicksal aber auch ein Auto mit Schiebedach beschert bei dem gute 7 cm "Freiheit" fehlen.
Seit Monaten trage ich mich schon mit dem Gedanken den Sitz zu "tweaken" das er 5 cm tiefer kommt. ich sithe gerne Aufrecht, das ist leider unmöglich ohne dass die Föhnfrisur :) an den Himmel kommt ....
 

Crazy_Mike76

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@Crazy_Mike76 Die Frage ist denke ich ob du den Platz, den ein Durango im Vergleich zum Challenger hat, tatsächlich brauchst. Im Challenger kann sogar ich mit ca 1,90m gut hinten sitzen. Kofferraum ist auch im Vergleich zu Mustang oder Camaro gigantisch. Für unsere Verhältnisse ist der halt auch schon eine wirklich große Limo.
Der Durango ist ja lediglich ins Spiel gekommen, weil man den auch getrost im Winter bewegen könnte. Platztechnisch mach ich mir beim Challenger gar keinen kopf, mal schauen 😁
 
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